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Fremde Haut
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EAN: 4015698814385

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Um in Deutschland zu überleben, ist die aus dem Iran geflohene Dolmetscherin Fariba (Jasmin Tabatabai) gezwungen, die Identität eines Mannes anzunehmen. Als Siamak verschlägt es sie in die schwäbische Provinz, wo sie ausgerechnet in einer Sauerkrautfabrik anheuert. Ihrer Kollegen Anne (Anneke Kim Sarnau ) ist der seltsame Ausländer sympathisch, sie hilft ihm, den Alltag im Familienbetrieb durchzustehen. Die beiden verbringen immer mehr Zeit miteinander und Anne beginnt Siamaks Geheimnis zu ahnen...
Mit FREMDE HAUT gelingt der Regisseurin Angelina Maccarone ein bewegender und gleichsam einfühlsamer Film um den unbeugsamen Willen einer Frau, ihren Platz im Leben zu behaupten. An der Seite von Jasmin Tabatabai und Anneke Kim Sarnau spielen Hinnerk Schönemann und Navid Akhavan uvm.

D/A 2005, 97min, Deutsch/Farsi m. dtsch. Ut, Dolby Digital, 1:1,85

Sie wollen den Film online schauen? Zum Download geht es hier.


Cast: Jasmin Tabatabai, Anneke Kim Sarnau, Hinnerk Schönemann, Navid Akhavan,, Jens Münchow, Jevgenij Sitochin
Regie: Angelina Maccarone, Buch: Angelina Maccarone & Judith Kaufmann, Kamera: Judith Kaufmann (BVK), Ausstattung: Thomas Stromberger, Schnitt: Bettina Böhler
Produktion: MMM Film Zimmermann in Koproduktion mit Fischer Film, Wien
Gefördert von: MFG Baden-Württemberg, FilmFörderung Hamburg, FilmFonds Wien, Österreichisches Filminstitut, BKM, Medienboard Berlin-Brandenburg, Filmstiftung NRW, Hessische Filmförderung, MEDIA Plus

 

"Fremde Haut" ("Unveiled") erhielt den Hessischen Filmpreis für den "Besten Spielfilm des Jahres 2005", eine Lola-Nominierung (beste weibliche Hauptrolle) sowie zahlreiche internationale Festival-Auszeichnungen wie den "Great Jury Prize" des Image Nation Film Festival Montreal und den Preis für "Best Narrative Feature" beim Seattle Film Festival.

 

 


Pressestimmen

Eine Iranerin, die wegen Homosexualität aus ihrer Heimat flieht, nimmt in Deutschland die Identität eines toten Landsmannes an. Sie taucht in der schwäbischen Provinz unter, wo sie das Interesse einer jungen Frau weckt, die sich von dem introvertierten "Mann" angezogen fühlt.

Jasmin Tabatabai als Fariba und Anneke Kim Sarnau als Anne gelingt es, ihren Figuren Bodenhaftung zu verleihen. [...] Man nimmt ihnen jederzeit alles ab: die mumifizierte Angst vor Entdeckung wie die Sehnsucht nach Neubeginn, die hilflose Liebe und das wachsende Vertrauen, das einen Riss erhält, als Annes Ex-Freund die brüchige Balance zwischen den Frauen zum Wanken bringt und die Liebesbeziehungen neu sortiert.

(Alexandra Wach, Filmdienst 21/2005)




 

"Fremde Haut" ist ein politischer Film über willkürliche Gewalt im Exil, gleichzeitig aber eine mitreißende Liebesgeschichte zwischen einem heterosexuellen Mädchen und einem Mädchen in Männerkleidung.

Die spannenden Liebesszenen zwischen den beiden, untermalt mit mitreißender persischer Musik, ergreifen ohne Gefühlsduselei.

(Cameron Scott, Frameline-Filmfestival)




 


Eindrucksvolle Kinematographie und außergewöhnliche Darstellungen gehen Hand in Hand, um eine fesselnde Geschichte zu erzählen, die den Kampf der Flüchtlinge, die Einschränkung der Geschlechter und die Macht der Liebe offenbart.

(Kirsten Schaffer, Outfest Film Festival)




 


"Fremde Haut" ist ein herzzerreißender Blick auf die gesellschaftliche Stellung der Lesbierinnen in Staaten mit religiöser Unterdrückung, sowie auf die Grenzen, über die sie gehen müssen, um ihre sexuelle Identität intakt zu halten.

(Victoria Brownworth, Philadelphia Film Festival)




 


Betitelt als politisches Drama, bewegende Liebesgeschichte und ungeschminkte deutsche Wirklichkeit ist "Fremde Haut" ein leidenschaftliches Statement für die Liebe und die Suche nach dem Platz im Leben. Ein Film, der emotional ist, ohne gefühlduselig zu sein. Eine ruhig komponierte Geschichte, bei der man lachen und weinen möchte. Manchmal sogar beides gleichzeitig.



(Gesine Grassel, kino-zeit.de)




 

Angelina Maccarones Leinwanddebüt gelingt es in langen Einstellungen voll stockender Dialoge, Verbindungen zu ziehen von der frauenfeindlichen Gesetzgebung im Iran zur repressiven deutschen Normalität. Sie lässt Gegensätze aufeinander prallen: Fariba, eine gebildete Großstädterin, die in Teheran als Übersetzerin arbeitete, trifft auf tumbe deutsche Grenzbeamte und Residenzpflicht samt schwäbischer Tristesse.

(Katja Strube, taz Hamburg)




 


Eine wunderbare Mischung aus Polit-Drama und Lovestory. Sehr einfühlsam beschreibt der Film die Problematik von Asyl und Abschiebehaft aus Sicht der Opfer.

(Pro Sieben)




 

Jasmin Tabatabai, gebürtige Iranerin, die als junges Mädchen nach Deutschland kam, holt all das an Glaubwürdigkeit aus dieser äußerst schwierigen Rolle, was möglich ist. Sie gibt den Mann - nicht überzogen, nicht karikierend, sondern eher kindlich-zurückhaltend und trägt somit ganz wesentlich dazu bei, dass diese ambitionierte Geschichte nicht vollends an ihren inhaltlichen Wagnissen scheitert [...]. Vor allem aber beschreibt "Fremde Haut" recht anschaulich das provinzielle Deutschland, das eben so anders ist, als es die gebildete Fariba aus der Literatur kennt.

(Kai-Oliver Derks, Teleschau-Mediendienst)




 

Jasmin Tabatabais Verwandlung in einen Mann ist mehr als bemerkenswert. Sie kann männliches Auftreten bis in die Details von Gang und Gesten nachahmen. Als Typ verschlossener Schweiger erregt sie kein Aufsehen. Für ihre kaum erträgliche Einsamkeit und Verlorenheit braucht es keine Worte. Tabatabai kann das alles in die Blicke ihrer tapferen Figur legen. Eine große Vorstellung.

(Volker Mazassek, Frankfurter Rundschau)




 

Die Figur der lesbischen Iranerin, die von Jasmin Tabatabai hervorragend verkörpert wird, ist für sich genommen interessant, zeigt sie uns doch einen Menschen, der sich auf eine komplizierte Reise zwischen Kulturen und Identitäten begibt, ohne Hoffnung, jemals wirklich bei sich anzukommen.



(Ekaterina Vassilieva-Ostrovskaja, Schnitt)




 

Der Selbstschutz durch Verhüllung beherrscht zugleich die Erzählweise im gesamten Film. Obwohl die Sexualität für den Lebensweg Faribas ganz wesentlich ist, spielt die Darstellung des eigentlichen Liebesakts nur eine untergeordnete Rolle. Ins Bild gerät Sexualität hier stärker als soziales und kulturelles Phänomen, weniger als privates.

(Jan Brachmann, Berliner Zeitung)




 

Eingeschlossen in "fremder Haut" vermittelt Jasmin Tabatabai dem Zuschauer fast allein über subtile Mimik und Körpersprache Faribas stete Angst vor Enttarnung, gleichzeitig aber auch das unstillbare Verlangen einer starken Frau, zu leben und zu lieben [...]. Fazit: Unter die Haut gehendes Flüchtlingsdrama mit einer grandiosen Hauptdarstellerin.

(Jörg Brandes, Hamburger Morgenpost)


Wenn Jasmin Tabatabai zum Mann wird, dann tut sie das mit demselben verzweifelten, ruhigen Ernst wie Hilary Swank, die mit "Boys don't cry" den Oscar bekam [...]. Mit "Fremde Haut" ist ein schleichender Psychothriller entstanden, der die Wahrnehmung der Flüchtlinge transparent macht, mit allen Problemen von Asylrecht und Immigration, in einem trostlos novembergrauen Stück Deutschland, in dem die Asylanten verzweifelt gegen die Stagnation des Wartens ankämpfen.



(Anke Sterneborg, Süddeutsche Zeitung)




 

Regisseurin Angelina Maccarone macht aus dieser typischen Komödien-Situation (Frau in Männerkleidern) einen bewegenden und klugen Film über Geschlechter- und Systemgrenzen, über die schmerzlichen Erfahrungen einer Fremden.



(Knut Elstermann, Radio Eins)




 

Regisseurin Angelica Maccarone ist ein sehr sensibler und spannender Film über Identitätsfindung unter schwierigsten Bedingungen gelungen. Der Plot berührt tief durch die fein abgestimmte Überlagerung der Themen Flucht und Entwurzelung, der Suche nach sexueller Selbstbestimmung und der Darstellung deutscher Wirklichkeit in unsicheren Zeiten. Jasmin Tabatabai und Anneke Kim Sarnau spielen ihre schwierigen Rollen im höchsten Maße glaubwürdig und mit aufrüttelnder Intensität.



(Tatjana Zilg, aviva-berlin.de)




 

Das Drehbuch zu "Fremde Haut" arbeitet dramaturgisch geschickt alle Stationen auf Faribas Hindernislauf durch und steuert auf einen Akt der Befreiung zu, der unweigerlich auch negative Folgen heraufbeschört. Aus diesem geschlossenen Universum einer Flüchtlingsexistenz, das der Film in einer politischen Analyse begründet, gibt es keinen Ausweg, auch nicht den in eine andere Identität.



(Bert Rebhandl, Frankfurter Allgemeine Zeitung)

 


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